BMF Schreiben zu Photovoltaikanlagen

BMF Schreiben zu Photovoltaikanlagen

In Abstimmung mit den obersten Finanzbehörden der Länder gelten zur ertragsteuerlichen Behandlung kleiner Photovoltaikanlagen und vergleichbarer Blockheizkraftwerke (BHKW) nun neue Regelungen. Diese dienen der Vereinfachung des Verwaltungsverfahrens, da bei Inanspruchnahme der Vereinfachungsregelung aufwändige und streitanfällige Ergebnisprognosen für die Beurteilung der Gewinnerzielungsabsicht weder erstellt noch geprüft werden müssen.

Quelle: BMF v. 02.06.2021 – IV C 6 – S 2240/19/10006 :006 BStBl 2021 I S. 722

Auf Basis dieses BMF Schreiben wird den Steuerpflichtigen bei bestimmten PV-Anlagen und Blockheizkraftwerken ein Wahlrecht gewährt, steuerlich eine sog. Liebhaberei zu unterstellen. Als Folge wäre das Betreiben entsprechender PV-Anlagen oder BHKW einkommensteuerlich nicht von Bedeutung.

Voraussetzung dafür ist: Sie haben ihre PV-Anlage mit einer Leistung von 10 KW nach dem 31.10.2003 in Betrieb genommen und diese ist auf zu eigenen Wohnzwecken genutzten oder unentgeltlich überlassenen Ein- und Zweifamilienhausgrundstücken einschließlich Außenanlagen (z. B. Garagen) installiert.

Eine Photovoltaikanlage mit 10 KW entspricht 28-33 Solarmodulen und deckt vornehmlich den privaten Stromverbrauch.

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